

Reptilia, Klasse wechselwarmer Wirbeltiere mit drüsenarmer, beschuppter oder beschilderter Haut.
Sind meist mit
Sauriern, Flugechsen und ähnlichem. Die
ältesten Säugetiere waren Räuber und gerade mal so groß wie Ratten. Die größte Masse der Arten starb allerdings während der Kreidezeit vor 65 Mio Jahren aus. Zu dieser Zeit ging weltweit etwa ein Drittel der Tier- und Pflanzenarten
verloren, nachdem vermutlich ein Meteorit auf der Erde eingeschlagen war. Heute sind noch etwa 6400 vorwiegend landbewohnende Arten bekannt.
Interessant ist, daß
zwischen Vögeln und Reptilien eine enge stammesgeschichtliche Verwandtschaft besteht. So sind zum Beispiel Krokodile viel enger mit Vögeln
vier Gliedmaßen ausgerüstet, die sie aber nicht sehr vom Boden abheben. Die Bewegungen sind schlängelnd-kriechend. Reptilien atmen durch Lungen, die Herzkammern sind nicht völlig voneinander getrennt, ebenso sind Brusthöhle und Bauchhöhle nicht durch ein Zwerchfell getrennt. Über eine Harnblase verfügen nur Schildkröten und Echsen. Eierlegend oder lebendgebärend.

Reptilien gibt es seit Urzeiten, sie bevölkerten die Erde lange bevor der Mensch sich zu entwickeln begann. Die Entstehung

begann im Karbon, in der geologischen Zeitrechnung die fünfte (vorletzte) Periode des Paläozoikums. Das Karbon begann vor 355Millionen und endete vor 290Millionen Jahren. Der Höhepunkt ihrer Entwicklung liegt im Trias (begann vor 250Millionen Jahren und endete vor 205Millionen Jahren) und Jura (begann vor etwa 205Millionen Jahren und endete vor etwa 140Millionen Jahren). Der Jura gilt als großes Zeitalter der Reptilien, die Erde war bevölkert mit einer großen Anzahl und Vielfalt von Sau-
In den gemäßigten Zonen verfallen sie während der kalten Jahreszeit in Kältestarre, in sehr heißen Gebieten verbringen sie die Zeiten mit großer
Hitze im Sommerschlaf.
Die heute noch vorkommenden Reptilien werden in vier Gruppen geteilt:
verwandt, als mit anderen Mitgliedern der
Reptiliengruppe.
Reptilien sind wechselwarm, das heißt, sie passen ihre Körpertemperatur der Außen-
temperatur an und sind so angewiesen auf externe Heizquellen.
Deshalb leben Reptilien hauptsächlich in warmen, sonnigen, tropischen
Gefilden.
