Serpentes, Ophidia. Schlangen haben einen langen Körper ohne Gliedmaßen. Bei manchen Arten, wie der Python sind sie noch als rudimentäre Organe nachweisbar. Außerdem fehlen die Harnblase, die Paukenhöhle (im Ohr) und die linke Lunge. Die Unterkiefer sind durch häutige Bänder verbunden, wodurch das Maul sehr stark erweitert werden kann. Auf dem Kiefer stehen viele nach hinten gerichtete Zähne, die als Giftzähne ausgebildet sein können. Die Zunge ist gespalten.  Schlangen legen Eier. Es gibt ungefähr 2500 Arten vorwiegend in warmen Ländern. Schlangen der gemäßigten Zonen sind höchstens mittelgroß und unscheinbar gefärbt, einen Großteil des Jahres verbringen sie in Kältestarre. Von den 2500 Arten sind etwa 200 giftig.
Die Haut und die äußerste Schicht der hornigen Schuppen werden regelmäßig in einem Stück abgestoßen, einschließlich der harten, durchsichtigen Augenlider. Schlangen fehlen bewegliche Augenlider, deshalb schützen die Augenlider die ständig geöffneten Augen. Die Häufigkeit der Häutung variiert je nach Art, aber auch innerhalb einer Art je nach Größe und Alter des Individuums. Junge, schnell wachsende Schlangen stoßen ihre Haut häufiger ab als langsam wachsende erwachsene. Einige Arten häuten sich nahezu alle 20 Tage, andere nur einmal im Jahr.

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